Das ADAC Supercross Stuttgart, geplant für den 6. und 7. November 2020 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle, ist abgesagt. Neuer Termin ist der 5. und 6. November 2021. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und das noch bis Ende Oktober gültige Veranstaltungsverbot für Großveranstaltungen zwingen den ADAC Württemberg zur Absage des legendären Hallencross-Events.

„Die Gesundheit unserer Besucher, der Fahrer und Teams sowie der vielen Helfer vor und hinter den Kulissen steht für uns an erster Stelle. Daher haben wir uns schweren Herzens für eine Absage des ADAC Supercross Stuttgart entschieden“, sagt Michael Saur, Vorstand Sport im ADAC Württemberg. Für 2020 hatte der ADAC Württemberg erneut nationale und internationale Stars der SupercrossSzene in Stuttgart erwartet. „Wir sind sehr traurig, dass dieses Jahr die Fahrer und vor allem die Fans auf ihr Event verzichten müssen“, sagt Ilona Zink, Organisationsleiterin des ADAC Supercross Stuttgart. „Daher arbeiten wir noch stärker daran, 2021 mit einem mitreißenden Programm wieder für eine großartige Atmosphäre in der Schleyer-Halle zu sorgen.“

Das ADAC Supercross Stuttgart steht seit über 35 Jahren für packende MotocrossAction mit internationalen Spitzenfahrern. Dazu verwandelt sich die HannsMartin-Schleyer-Halle jährlich im November in eine Motorsport-Arena. Die Streckenbauer modellieren aus 3800 Tonnen Lehmerde einen abwechslungsreichen Parcours aus Hügeln, Wellen und Rampen: eine große Herausforderung für die Fahrer und viel Spannung für die rund 15.000 Zuschauer.

2019 krönte sich der US-Amerikaner Ryan Breece in der SX1 zum „König von Stuttgart“ – auf den weiteren Plätzen folgten die gewohnt dominanten Fahrer aus Frankreich und den USA. In der Nachwuchsklasse SX2 hielt der Erfurter Paul Haberland die deutschen Farben hoch und eroberte nach einem packenden Rennen am Samstagabend den ersten Rang im Gesamtklassement. Für enorme Begeisterung unter den Fans sorgt beim ADAC Supercross Stuttgart zudem die spektakuläre Sprungshow, bei der die Luftakrobaten unter dem Hallendach scheinbar die Grenzen der Physik aushebeln. Vergangenes Jahr gab es die Freestyler erstmals im Doppelpack zu sehen: Ein Auftritt erfolgte direkt nach der Pause, die zweite Show bildete den krönenden Abschluss der beiden Abende. (Text: ADAC Württemberg / Foto: Stefan Thiel)
 

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