Gelemiş (Türkei). Über Izmir führt mich der Weg nach Datça, etwa 80 Kilometer westlich von Marmaris. Die Südküste der Türkei begrüßt mich mit Sonne und Temperaturen die endlich mit einer Zwei anfangen. Morgens und Abends ist es zwar immer noch recht frisch, aber nachdem was ich bisher an Wetter mitgemacht habe, ist das Jammern auf hohem Niveau. Ich komme privat bei Gabi unter (Danke nochmal für die Gastfreundschaft!) und erkunde  die Ruinen der antiken Sadt Knidos am Westzipfel der Halbinsel. Das immer noch eingehängte Thermofutter in meiner Kombi erweist sich größeren Kletteraktionen gegenüber als abträglich und so lasse ich es bei einem gemächlichen Rundgang auf den unteren Ebenen bewenden.

Vitamine bekomme ich hier unten auch und zwar vom Baum und nicht vom Laster aus Spanien – die Orangen werden gerade reif. Sehr lecker und momentan gerade mit dem richtigen Verhältnis von Süße und Säure. Generell ist das Essen hier unschlagbar und das ganz ohne Döner.

Von Datça aus treibt es mich weiter entlang der Mittelmeerküste nach Lykien. Von einer früheren Türkeireise habe ich noch die Pension Zeybek 2 in Gelemiş (neben der antiken Stadt Patara) als Anlaufpunkt gespeichert. Geöffnet wird eigentlich erst morgen, aber Hasan ist so gastfreundlich wie beim letzen Mal und richtet ein Zimmer für mich her.

Unterkunftstipp Pension Zeybek 2 (Gelemiş – Patara, Türkei)

Familiäre Pension mit sauberen Zimmern ein bisschen außerhalb vom Zentrum (was man in Gelemis so Zentrum nennt…). Hasan, der Besitzer, spricht hervorragendes Englisch. Das Motorrad kann sicher im Hof geparkt werden. WLAN.

Koordinaten: 36°16’23.9″N 029°18’57.8″E – Internet: www.zeybek2pension.com

Ich bin der erste Gast dieses Jahr, mein Zimmer riecht nach frischer Farbe und Frühstück gibt es auch noch nicht. Macht aber alles nichts.  Kahvalti (Frühstück) bekomme ich in einem der kleinen Restaurants an der Straße und schlafen ohne Ohrstöpsel ist sowieso angenehmer.

 

Eine Antwort

  1. Annette

    Hallo Stefan,
    das Foto der „Oase der Ruhe in Datça“ weckt ja richtig Urlaubsgefühle!
    Leider ist es hier nicht so frühlingshaft – statt Sonnenbrand beim Motorradfahren gibt es bei uns Schnupfen beim Radeln, und statt reifer Orangen vom Baum lässt sich frischer Bärlauch in den Rheinauen ernten…
    Ich wünsche Dir noch eine tolle Zeit!
    Viele Grüße, Annette

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